Großübung im Hotel Schmoller in Hipping

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Rund 120 Einsatzkräfte bestehend aus Rettung, Polizei und Feuerwehr übten am Samstag, 24. Mai 2014, einen Brandeinsatz im Voralpen Hotel Schmoller in Hipping.

Der tatsächlichen Übung ging eine sehr genaue und aufwändige Vorbereitungsphase voraus, welche vom Kommando der Feuerwehr Hipping durchgeführt wurde.

Übungsannahme war eine Explosion im Küchenbereich des Hotels bei der eine Person schwer und eine weitere Person leicht verletzt wurde, durch die Explosion kam es zu einem Brand im Erdgeschoss. Die Rauchentwicklung machte das Hauptstiegenhaus unpassierbar. Weiters wurde durch die Wucht der Explosion ein Öltank, der sich direkt unter der Küche befindet beschädigt und das auslaufende Öl entzündete sich. Das Fluchtstiegenhaus wurde dadurch ebenfalls für ca. 30 Personen die sich in den oberen Stockwerken des Hotels befanden unpassierbar.

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Die Übung begann um 14:00 Uhr mit der Alarmierung der Feuerwehren des Pflichtbereichs Berg im Attergau.

Die Lageerkundung des Einsatzleiters der Feuerwehr Hipping, welche als erstes am Übungsort eintraf, ergab dass der Einsatz mit den eigenen Kräften nicht bewältigt werden kann.

Daraufhin wurde Alarmstufe 2 für die Feuerwehr Hipping ausgelöst wodurch zusätzlich 8 Feuerwehren, unter ihnen das Atemschutzfahrzeug der Feuerwehr Vöcklamarkt und ein Hubrettungsgerät der Feuerwehr Vöcklabruck, alarmiert wurden.

Bis zum Eintreffen der zusätzlichen Feuerwehren wurde von den Feuerwehren vor Ort eine Ausbreitung des Brandes verhindert und mit der Menschenrettung begonnen.

Eine erste Löschwasserversorgung für das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Hipping wurde vom ca. 500 Meter entfernten Löschwasserbehälter aufgebaut.

Eine der größten Herausforderungen für die Einsatzleitung war die SONY DSCKoordination der 12 Feuerwehren laut den Vorgaben des Einsatzleiters.

Es mussten die eintreffenden Tanklöschfahrzeuge an die taktisch richtigen Positionen gebracht werden, eine zweite Löschwasserversorgung vom Schwimmbad des Hotel Lohninger-Schober mit den Pumpenfahrzeugen aufgebaut werden, entsprechend viele Atemschutztrupps für die Menschenrettung und Brandbekämpfung organisiert werden.

Aufgrund der Größe des Einsatzes wurden vom Einsatzleiter folgende Einsatzzonen festgelegt:

  • Menschenrettung
  • Brandbekämpfung
  • Wasserversorgung
  • Lotsendienst
  • Einsatzleitung/ Atemschutzsammelplatz

SONY DSCSowohl die Feuerwehren, welche die Wasserversorgung sicherstellten, als auch die Atemschutztrupps die die Brandbekämpfung und die Menschenrettung, welche mit dem Hubrettungsgerät über die Balkone durchgeführt wurde, waren gefordert.

Vom Einsatzzonenleiter Menschenrettung wurde nicht nur die Menschenrettung sondern auch eine Übergabe der Geretteten an das Rote Kreutz bzw. Personal zur Unterstützung der Rettung bereitgestellt.

Als sehr positiv stellte sich das gegenseitige Kennen der Führungskräfte, aber auch der Kameraden heraus, welche Feuerwehr- aber auch Organisationsübergreifend zusammenarbeiteten.

 

Die Feuerwehr HIPPING bedankt sich auf diesem Weg nochmals bei allen Übungsteilnehmer für die geopferte Freizeit!

Besonderer Dank gilt auch der Familie Schmoller für die Möglichkeit die Übung im Hotel durchzuführen!

Für die Verpflegung im Anschluss an die Übung stellte das Hotel Schmoller die Getränke und der Bürgermeister der Gemeinde Berg im Attergau (ÖKR, Franz Steinbichler) die Jause zur Verfügung, wofür wir uns herzlich bedanken.

 

Eingesetzte Feuerwehren:

FF Hipping, FF Berg im Attergau, FF Brandham, FF Eggenberg-Rixing, FF St. Georgen im Attergau, FF Straß im Attergau, FF Weißenkirchen, FF Schmidham, FF Kogl, FF Thalham-Bergham, FF Vöcklamarkt, FF Vöcklabruck

 

Erste Bilder der Übung:

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